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By Klaus Oswatitsch

ISBN-10: 3709184150

ISBN-13: 9783709184158

ISBN-10: 3709184169

ISBN-13: 9783709184165

Die Gasdynamik stellt als Lehre von den Stromungen zusammendruckbarer Medien die allgemeinste shape der Stromungslehre dar. Sie enthalt die Hydro mechanik der inkompressiblen Flussigkeiten als SpezialfalL Das gilt insbesondere auch fur die Integralsatze und Differentialgleichungen und die daraus folgenden allgemeinen Satze, wie jene der mechanischen Ahnlichkeit, die Bernoullische Gleichung, die Wirbelsatze und eine Reihe weiterer allgemeiner Aussagen. Die ersten gasdynamischen Arbeiten, die im ubrigen auch heute noch Be deutung besitzen, stammen aus dem 19. Jahrhundert. Die Behandlung der ein fachen ebenen Welle, Abschn. III. 29, kann zuruck bis zu PoiSSON (1808) ver folgt werden. ST. VENANT und W ANTZEL [II, 6]* behandeln in einer 1839 ver offentlichten Arbeit das Ausstromen von Gasen bei starkem Druckgefalle. Im Jahre 1860 veroffentlichte B. RIEMANN seine bedeutende Arbeit uber die fortress pflanzung von Luftwellen endlicher Amplitude [III, 10]. Die grundlegenden Arbeiten uber Verdichtungsstosse stammen von W. J. M. RANKINE aus dem Jahre 1870 [III, 1] und von H. HUGONIOT aus dem Jahre 1887 [III, 2]. ZurgleichenZeit veroffentlichte E. MAcH seine Beobachtungen an Projektilen [VI, 1], die schnel ler als der Schall fliegen. Die Arbeiten von P. MoLENBROEK [VI, eleven] und von P. VIEILLE [. 22] sowie jene von D. L. CHAPJ >IAN [II, 18] wurden ebenfalls noch im vorigen Jahrhundert geschrieben. Dies gilt auch fur die Arbeit von J. D. MAssAu [IX, 28], die erste Arbeit uber graphische Charakteristikenverfahren. Die erste Auflage des beruhmten Buches "The conception of Sound" von LoRD RAYLEIGH ist lange vor der Jahrhundertwende erschienen

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Damit sind nur einige der vielen aus dem zweiten Hauptsatz resultierenden Beziehungen wiedergegeben. 12. Gasreaktionen 33 12. Gasreaktionen Unter diesem allgemeinen Titel sollen vor allem auch Dissoziationen und Ionisationen miteingeschlossen sein. Wir nehmen an, daß das Zweisubstanzenmodell durch zwei id. Gase konst. sp. W. repräsentiert wird, die ineinander übergeführt werden können und die sich in jedem Augenblick miteinander im Gleichgewicht befinden. Die Annahme am Beginn von Abschnitt 3 erfährt für die Gasreaktionen also insofern eine Einschränkung, als dort die Teilgase des Zweisubstanzenmodells als allgemein ideale Gase, im folgenden jedoch als solche konstanter spezifischer Wärme vorausgesetzt werden.

_ elJ2 + .. ·] . Td Mit Gl. (104) bekommt man schließlich das gesuchte Näherungsresultat im Reaktionsgebiet. Es ergibt sich: m 1- 1) -+···· T F=1+ ( - m2 Td (105) Ein Vergleich mit dem F-Wert des idealen Gases konst. spez. Wärme zeigt einen verhältnismäßig recht geringen Einfluß der Dissoziation auf die Kenngröße r. 15. Phasengemische mit reinem Wasserdampf In diesem Kapitel sei der Fall behandelt, daß ein reiner Dampf mit seiner Flüssigkeit im Gleichgewicht sei. Dem begegnet man in der Strömungsmechanik z.

Es müssen bei einer einzigen Reaktion die iX-Werte für zwei unterschiedliche fb T-Zustände bekannt sein, um ea und Ta und damit den iX(T, e)-Verlauf im Rahmen klassischer Thermodynamik zu bekommen. Auf diesem Wege wurden die Werte von Tab. 5 aus den genaueren, in Abb. 6, 7, 8 zitierten Tabellenwerken gewonnen. Abb. 6 wird anschließend noch eingegangen. M. J. LIGHTKILL [1] hat für den Vorgang der Dissoziation ein spezielles Gas eingeführt, das er ideal dissozüerend nennt. Es hat die Eigenschaft A.

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Grundlagen der Gasdynamik by Klaus Oswatitsch


by Christopher
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